Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation „Homosexualität“ aus dem Katalog der psychischen Krankheiten. So wurde verdeutlicht, dass Homosexualität keine behandlungsbedürftige Krankheit, sondern eine Form menschlicher Sexualität und Identität ist. 2005 wurde dieser Tag schließlich zum Internationalen Tag gegen Homophobie ernannt.
Zum Gedenktag erklärt Josefine Paul, queerpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW: „Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen und Intersexuellen (LSBTTI) werden leider auch heute noch auf Grund ihrer sexuellen Identität angefeindet. Mit dem ‚NRW-Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – gegen Homo- und Transphobie‘ haben wir insbesondere auch die Lebensräume junger Menschen in den Blick genommen.“
Internationaler Tag gegen Homophobie fordert Münsters Verantwortung
Lautes Getöse von Josef Rickfelder, verändert positive Bilanz nicht
Zu den aufgestellten Behauptungen von Josef Rickfelder, Münster würde massiv durch die Politik der rot-grünen Landesregierung benachteiligt, stellt die grüne Landtagsabgeordnete Josefine Paul klar: „Die Aussagen von Herrn Rickfelder sind nachweißlich falsch und gehören anscheinend zum großen Wahlkampfgetöses der CDU. Da die schwarz-gelbe Bundesregierung nichts auf der Habenseite zu verbuchen hat, versucht sie nun durch billigen Populismus zu punkten.“
Zur Aussage Münster würde von der Landesregierung zu einer Zwangsabgabe für verschwenderischer Kommunen gezwungen, stellt Paul richtig: „Die Solidarabgabe ist Teil eines groß angelegten Rettungsplanes, des Stärkungspaktes Stadtfinanzen, für Kommunen in Überschuldung bzw. die von Überschuldung bedroht sind. Die Finanzsituation dieser Kommunen als ausschließlich selbstverschuldet zu bezeichnen ist anmaßend. Hätte Herr Rickfelder nicht nur poltern wollen, hätte er in seiner Jahresbilanz erwähnt, dass die Kommunen in NRW so viele Zuwendungen von der Landesregierung erhalten wie nie zuvor.“ Hiervon profitiert im Übrigen auch die Stadt Münster, die in diesem Jahr Schlüsselzuweisungen aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz erhalten hat. „Woher Herr Rickfelder wissen will, dass Münster 2014 die Solidarumlagen zahlen muss, ist mir schleierhaft. Denn die Zahlen hierfür werden erst im Herbst vorliegen,“ so Paul.
rot-grüne Landesregierung stärkt Vielfalt in NRW
Zur Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ durch die Landesregierung erklärt Josefine Paul, frauen- und queerpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:
„Mit dieser Unterschrift betont Nordrhein-Westfalen die Bedeutung gesellschaftlicher Vielfalt und unterstreicht den Willen, diese Vielfalt auch zu leben und zu gestalten. Nordrhein-Westfalen setzt sich damit für eine durch Fairness und Wertschätzung geprägte Kultur im öffentlichen Leben und in der Wirtschaft ein. Weder Geschlecht, noch Nationalität, ethnische Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität dürfen ein Kriterium sein, das Menschen stigmatisiert oder ausschließt.
Die ‚Charta‘ bildet die gesellschaftspolitische Klammer für ein ganzes Bündel von Maßnahmen, die bereits durch die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen initiiert wurden. Dazu zählen das Teilhabe- und Integrationsgesetz, der Aktionsplan ‚Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv‘, die Novellierung des Landesgleichstellungsgesetzes und der Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie. Mehrere Kommunen in NRW sind der Initiative bereits beigetreten. Insgesamt haben sich bislang 367 Unternehmen, Vereine und öffentliche Einrichtungen der ‚Charta der Vielfalt‘ verpflichtet. In keinem anderen Bundesland beteiligen sich mehr Unternehmen und Einrichtungen an dieser Initiative.“
Maria Klein-Schmeink und Josefine Paul zu Gast bei ProFamilia in Münster
Am 6. Mai besuchten die Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink und die Landtagsabgeordnete Josefine Paul gemeinsam ProFamilia in Münster. Gemeinsam informierten sich die beiden Grünen über die Arbeit der Organisation vor Ort in Münster. Zudem sprach man sich über die Forderung einer rezeptfreien Vergabe der sogenannten “Pille danach” aus.
Josefine Paul resumierte: “ProFamilia leistet einen wichtigen Beitrag im Bereich der sexuellen Aufklärung, sowie der Schwagerschaftskonfliktberatung. Im Bezug auf letzteres hat für uns Grüne schon lange die Selbstbestimmtheit der Frau obersten Stellenwert. Der Gesetzgeber hat bezüglich Schwangerschaftsabbrücken einen neutralen Beratung der Frauen zu wahren. Schon aus diesem Grund fordern wir die rezeptfreie Abgabe der “Pille danach”.”
GRÜN bewegt das Land!
Sport bewegt das Land. Der Sportteil in der Zeitung gehört zu den meistgelesenen Seiten, jeden Montag diskutieren Millionen in Schule, Büro oder Kantine über die Ergebnisse der Männerbundesliga vom Wochenende. Bei sportlichen Großereignissen scheint für kaum etwas anderes Platz zu sein in der öffentlichen Debatte. Nicht zuletzt sind es sportliche Momente, die einen Platz in unserem kollektiven Gedächtnis haben und sogar über die Generationen weitergegeben werden. Obwohl die Mehrheit der Gesellschaft mittlerweile keine Erinnerungen aus dem eigenen Erleben mehr an das „Wunder von Bern“ hat, ist der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft der Männer 1954 emotional wichtiger Teil der Geschichte der Bundesrepublik.
Und trotzdem ist die Sportpolitik eher Stiefkind politischer Gestaltung und politischer Debatte. Mit unserem Programm zur Bundestagswahl, das wir Ende April in Berlin verabschiedet haben, haben wir die Eckpunkte GRÜNER Sportpolitik vorgelegt, denn wir denken, dass Sport und Bewegung zu wichtig sind, um sie allein den Stammtischen und Sportteilen zu überlassen. Wir wollen gemeinsam mit Verbänden und Vereinen Deutschland in Bewegung bringen. Wir wissen um die große Bedeutung, der Vereine und Verbände als wichtige Träger des Ehrenamts und der außerschulischen Jugendarbeit. Der organisierte Sport ist in Deutschland eine wichtige Säule der Zivilgesellschaft, die wir stärken und unterstützen wollen.
Girlsday und Boysday stärkt Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen Lebensplanung
Am 25. April findet in ganz Deutschland der Girls-, und Boysday statt. An diesem Tag bekommen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich auf Messen und in Tagespraktika über Berufe zu informieren, die klassischer Weise als männlich oder weiblich dominierte Berufe gelten.
Hierzu erklärt Josefine Paul, frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion: „Der Girlsday ist ein wichtiger Tag, um die tradierten Rollen- und Geschlechterbilder kritisch zu hinterfragen. Die Erfahrungen, die Schülerinnen an diesem Tag machen, können für sie ein Anstoß sein, sich mit sehr unterschiedlichen Berufsbildern zu beschäftigen und ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern.” Auch wenn junge Frauen und Mädchen in Deutschland heute unter der Prämisse aufwachsen, dass ihre Fähigkeiten und Talente in allen Berufsfeldern gefragt sind, ändern sich das Berufswahlverhalten und die beruflichen Realitäten nur sehr langsam.
„Ausdrücklich betonen wir GRÜNEN dass dieses Problem nur gemeinsam mit Jungen und Männern gelöst werden kann. Ein einseitiges aufbrechen der Geschlechterzuschreibungen wird die gesellschaftlichen Realitäten nicht ganzheitlich verändern. Aus diesem Grund begrüßen wir auch die Einführung des Boysdays,” so die Sprecherin des Kreisverbandes Bündnis 90/ Die Grünen-GAL Münster, Anna Paul.
Perspektiverweiterung notwendig – Rechte der Frauen bedenken
Zu den neusten Berichten des Ordnungsamtes und der Einschätzung der Polizei zum Straßenstrich rund um die Siemensstraße in Münster sowie den Forderungen nach einer Ausweitung des Sperrbezirks in Münster sprechen sich Ratsfrau Brigitte Hasenjürgen und die frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Josefine Paul für eine Perspektiverweiterung aus.
„Die Berichte des Ordnungsamtes, sowie die Einschätzung der Polizei machen klar, dass es aus ordnungspolitischer Sicht keinen Anlass gibt, den bereits bestehenden Sperrbezirks auszuweiten. Grundsätzlich ist anzuerkennen dass Sperrbezirksverordnungen teilweise sinnvoll sind. Wir GRÜNE fordern aber auch, dass die Rechte der betroffenen Frauen in einem solchen Fall gewahrt und in den Blick genommen werden“, so Brigitte Hasenjügen.
Frauen verdienen mehr!
Am Donnerstag ist Equal-Pay-Day – der Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Der 21. März markiert dabei in diesem Jahr den Tag, bis zu dem Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um das gleiche Jahreseinkommen zu erzielen wie ihre männlichen Kollegen.Frauen verdienen in Deutschland noch immer durchschnittlich 22% wenig als Männer. In NRW liegt die Lohnlücke sogar bei 25%.
„Weibliche Lebensverläufe führen nach wie vor zu beträchtlichen Unterschieden in Entlohnung und Rentenansprüchen. Der Anteil sogenannter atypisch Beschäftigter ist unter den Frauen in den letzten Jahren sogar noch gestiegen. Darüber hinaus arbeiten Frauen häufig in ‚Frauenberufen‘, wie beispielsweise dem Gesundheits- und Pflegebereich, die deutlich schlechter bezahlt werden als gleichwertige ‚typische Männerberufe‘“, erläutert die GRÜNE Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink.
Für die GRÜNEN ist klar, die eigenständige Existenzsicherung von Frauen kann nur gelingen, wenn Weichen in der Arbeitsmarktpolitik neu gestellt werden. So fordern Klein-Schmeink und Paul die Eindämmung von Mini-Jobs, die Einführung von Mindestlöhnen und den Abbau von strukturpolitischen Hemmnissen, wie dem Ehegattensplitting und der kostenlosen Mitversicherung von Ehegatten. Insbesondere Frauenwürden von diesen Reformen profitieren.
Grüne Frauen diskutieren beim feministischen Kaffeeklatsch
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN luden am Sonntag, den 17. März um 16 Uhr ins Café Montmartre ein, um mit den Abgeordneten Maria Klein-Schmeink und Josefine Paul über „Frauenkörper-Körperkultur“ zu diskutieren. Die vielen weiblichen und auch einige männliche Teilnehmer tauschten sich ebenfalls mit den Aktivisten der „Feministische Aktion Münster“ angeregt in kleinen Gruppen aus.

Referentinnen des Kaffeklatsches v.l. Maria Klein-Schmeink, Josefine Paul, Lydia Dietrich und Sabrina Dill
Lydia Dietrich, Larissa Röhl und Sabrina Dill, die sich 2011 wegen der Slutwalkbewegung als Gruppe mit weiteren aktiven Frauen zusammengeschlossen haben, berichteten über Körperbilder und ihren eigenen feministischen Aktivismus. Die Münsteranerinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Diskriminierungsmuster gegenüber Frauen aufzuzeigen und zu bekämpfen. Hierfür demonstrieren sie, leisten Bildungsarbeit und initiieren Petitionen.
In der Diskussion mit der Grünen Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink ging es um Frauenkörper und Frauengesundheit. Die Kleingruppen diskutierten mit ihr über das gesellschaftliche Ansehen von Frauen. Ebenfalls wurden die Probleme von jungen Frauen besprochen, bei denen der Druck einem Ideal entsprechen zu müssen, zu schwerwiegenden Krankheiten wie beispielsweise Magersucht oder Bulimie führen kann.
Rosenaktion zum Internationalen Weltfrauentag in Münster
Mit der Verteilung von Rosen vor dem Uniklinikum Münster, sowie der Altenpflegeeinrichtung Klarastift hat die frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion zusammen mit der grünenBundestagsabgeordneten und aus Münster Maria Klein-Schmeink auf die besondere Situation von Frauen in Pflegeberufen und nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen aufmerksam gemacht.
Die Frauen freuten sich sichtlich über die Aufmerksamkeit und Informationen zum Thema. Eine rundum gelungene Aktion!













