Sport bewegt das Land. Der Sportteil in der Zeitung gehört zu den meistgelesenen Seiten, jeden Montag diskutieren Millionen in Schule, Büro oder Kantine über die Ergebnisse der Männerbundesliga vom Wochenende. Bei sportlichen Großereignissen scheint für kaum etwas anderes Platz zu sein in der öffentlichen Debatte. Nicht zuletzt sind es sportliche Momente, die einen Platz in unserem kollektiven Gedächtnis haben und sogar über die Generationen weitergegeben werden. Obwohl die Mehrheit der Gesellschaft mittlerweile keine Erinnerungen aus dem eigenen Erleben mehr an das „Wunder von Bern“ hat, ist der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft der Männer 1954 emotional wichtiger Teil der Geschichte der Bundesrepublik.
Und trotzdem ist die Sportpolitik eher Stiefkind politischer Gestaltung und politischer Debatte. Mit unserem Programm zur Bundestagswahl, das wir Ende April in Berlin verabschiedet haben, haben wir die Eckpunkte GRÜNER Sportpolitik vorgelegt, denn wir denken, dass Sport und Bewegung zu wichtig sind, um sie allein den Stammtischen und Sportteilen zu überlassen. Wir wollen gemeinsam mit Verbänden und Vereinen Deutschland in Bewegung bringen. Wir wissen um die große Bedeutung, der Vereine und Verbände als wichtige Träger des Ehrenamts und der außerschulischen Jugendarbeit. Der organisierte Sport ist in Deutschland eine wichtige Säule der Zivilgesellschaft, die wir stärken und unterstützen wollen.












