03Aug
Abgelegt unter: Frauen, Presse, Sport. Bislang ohne Kommentar.
Die sportpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion NRW, Josefine Paul gratuliert der U20 Nationalmannschaft der DFB-Frauen zu den tollen Leistungen der letzten Wochen und zum beeindruckend erspielten Weltmeistertitel.
Ein großes Lob gebührt auch den Organisatorinnen und Organisatoren, die mit ihrem großen Engagement ein tolles Turnier ermöglicht haben. Die Spiele in den beiden nordrhein-westfälischen Spielorten Bochum und Bielefeld und nicht zuletzt die beeindruckende Kulisse beim Finale in der ausverkauften Bielefelder Schüco-Arena haben abermals gezeigt, dass NRW ein begeistertes Sportland ist. Auch Bochum hat sich als freundlicher und weltoffener Gastgeber präsentiert und damit schon einen Vorgeschmack auf die im nächsten Jahr stattfindende Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Deutschland gegeben.
Die rot-grüne Koalition wird die drei nordrhein-westfälischen Spielorte Bochum, Mönchengladbach und Leverkusen bei der erfolgreichen Durchführung dieses Fußballfestes unterstützen.
15Jul
Abgelegt unter: Jugend, Koalition/Regierung, Münsterland, Queer, Sport, Themen. Bislang ohne Kommentar.
Gute Nachrichten für Münster: Josefine Paul wurde in den Fraktionsvorstand der Grünen im Landtag NRW gewählt. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen in meine Person. Es ist nicht selbstverständlich, als neu gewählte Landtagsabgeordnete gleich in den Fraktionsvorstand aufgenommen zu werden,” so Paul. Zusätzlich zu ihrem Posten als eine von fünf stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wird Paul Mitglied in den Ausschüssen für Schule, Sport und Frauen. Dabei wird Josefine Paul als thematische Sprecherin für die Bereiche Sport und „LesBiSchwules” besonders zuständig sein. „Es ist schön, dass ich mich auch im Landtag mit meinen Schwerpunktthemen befassen kann,” kommentiert Paul ihre neuen Zuständigkeiten. „Zusätzlich werde ich mich natürlich weiterhin mit großem Engagement für Münsteraner Belange einsetzten.”
Starke Gewichtung von Queer-Themen
Bereits seit den Wahlen im Mai stand fest: Mit Josefine Paul und dem Kölner Arndt Klocke bereichern zukünftig zwei bekennend homosexuelle PolitikerInnen die grüne Landtagsfraktion. Die Hoffnung, in diesem Bereich zukünftig besonders starke Akzente setzten zu können wurde nun dadurch verstärkt, dass beide in den fünfköpfigen Fraktionsvorstand gewählt wurden. Gemeinsam wollen sie die Arbeit zu lesbisch-, schwulen und queeren Themen im Landtag vorantreiben.
Zudem wird zukünftig auf Regierungsebene die Zuständigkeit für den Queer-Bereich im neuen Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) verortet. Zuständige Ministerin ist dort seit heute die Grüne Barbara Steffens. Josefine Paul sieht in dieser Zuordnung großes Potential: „Wir freuen uns, dass wir mit Barbara Steffens endlich wieder eine Ministerin haben, die sich der Bedeutung des Themenbereichs bewusst ist. Denn in den letzten fünf Jahren hat es unter Schwarz-Gelb eigentlich nur Rückschritte gegeben. Das wird sich nun ändern.”

v.l.n.r.: Arndt Klocke, Barbara Steffens (Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter), Josefine Paul (stellv. Fraktionsvorsitzende) (Foto: G.v.Wiecken)
16Mai
Abgelegt unter: Presse, Queer, Sport. Bislang ohne Kommentar.
Zum Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai 2010 erklärt Josefine Paul, neu gewählte Landtagsabgeordnete der Grünen in Münster:
Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst überfälliges zu tun und Homosexualität von der Liste der Geisteskrankheiten zu streichen. Leider ist Homosexualität damit aber noch nicht von der Liste der Diskriminierungs- und Verfolgungsgründe verschwunden: „‚Schwule Sau’ gehört noch immer zu den meist verbreiteten Schimpfworten auf Schulhöfen und in Fußballstadien. Wir brauchen eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung, um Diskriminierung von und Gewalt gegen homo-, bi- oder transsexuelle Menschen eine deutliche Absage zu erteilen”, erklärt Paul. Es sei notwendig, die emanzipatorische Aufklärungsarbeit vor allem in Schulen auszubauen, so Paul weiter.
„An einem solchen Tag sollte unser Blick allerdings auch über die eigenen Landesgrenzen hinaus gehen. In Afrika sind homosexuelle Menschen von harschen Strafen bis hin zur Todesstrafe bedroht. Auch im Land der Fußballweltmeisterschaften, Südafrika, werden Schwule und Lesben immer wieder Opfer brutalster Übergriffe und Vergewaltigungen. Die Internationale Gemeinschaft steht in der Pflicht, den Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Identität glaubwürdig zu vertreten und durchzusetzen.”
07Mai
Abgelegt unter: Frauen, Hochschulpolitik, Jugend, Presse, Sport, Themen. Bislang ohne Kommentar.
Originalartikel übernommen von Grüne Jugend NRW
Josefine Paul, 28 Jahre
Direktkandidatin in Münster Süd, Listenplatz 19
1. Wenn du im Landtag bestimmen könntest: Was würdest du in NRW als Erstes ändern?
Studiengebühren abschaffen! Studiengebühren sind unsozial und verschärfen die soziale Auslese in unserem Bildungssystem.
2. Mit welchen Themen bewirbst du dich für den Landtag?
Bildung/Hochschule, Sport und Gleichstellungspolitik
3. Seit wann bist du in der grünen Politik aktiv?
Ich bin seit gut zehn Jahren Mitglied bei den Grünen.
4. Was ist deine Wunschkoaliton?
Starke Grüne sind wichtig für einen Politikwechsel in NRW. Deshalb kämpfe ich zu aller erst für ein starkes grünes Ergebnis. Die meisten Anknüpfungspunkte für eine Koalition sehe ich mit der SPD.
5. Sollte die Grünen in der Opposition landen, was glaubst, dort erreichen zu können?
Zu einer starken Demokratie gehört auch eine starke Opposition – und die können wir GRÜNE. Themen wie Klimaschutz, Gleichstellung und Bilungsgerechtigkeit sind maßgeblich durch die GRÜNEN in der politischen Diskussion vorangetrieben worden.
Weitere junge Grüne KandidatInnen stellen sich auf dieser interaktiven Karte vor.
07Nov
Abgelegt unter: Sport. Bislang ohne Kommentar.
Sport ist ein wichtiges Kulturgut und hat einen gesellschaftlichen Wert über die reine Körperertüchtigung hinaus. Bewegung und Spiel fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch soziale Integration und Gemeinsinn. Dabei kommt dem Sport eine große Verantwortung zu. Sport steht für gemeinsame Aktivität, Leistungsbereitschaft, fair play und die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Das heißt aber auch, dass Rassismus, Sexismus und Homophobie im Sport keinen Platz haben dürfen.
Im Sinne ganzheitlicher Bildung hat Sport seinen Platz in Kitas und Schulen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche täglich die Möglichkeit bekommen, sich spielerisch und sportlich zu Betätigen und somit auch ihre motorischen Fähigkeiten ausbilden zu können. Die tägliche Sportstunde in Kitas und Schulen ist hierfür ein wichtiger Beitrag.
Wir brauchen auch im öffentlichen Raum mehr Platz für Bewegung. Bolzplätze, Spielplätze, Skateanlagen und wohnortnahe öffentliche Sportanlagen, die allen zugänglich sind, unterstützen ein bewegtes NRW.
NRW ist ein Sportland. Mehr als 5 Millionen Menschen in mehr als 20.000 Vereinen engagieren sich in NRW im Sport. Besondere Bedeutung kommt dabei den vielen Ehrenamtlichen zu, die sich als TrainerInnen, BetreuerInnen oder in den vielfältigen anderen Aufgaben engagieren, die unsere Sportvereine am Laufen halten. Sie zu unterstützen ist eine wichtige Aufgabe der Sportpolitik.
Neben dem Breitensport in seinen vielfältigen Ausprägungen unterstützen wir auch den Leistungssport. Die besten SportlerInnen vertreten NRW und Deutschland bei sportlichen Großereignissen. Fast ein Viertel aller deutschen TeilnehmerInnen bei den Olympischen Spielen in Peking kamen aus NRW. Wir wollen unsere Talente dabei unterstützen, Schule, Ausbildung und Beruf bestmöglich vereinbaren zu können.
Ich trete mit Nachdruck für einen „sauberen Sport“ ein. Das bedeutet auf der einen Seite Sport ohne Doping, denn die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler muss im Vordergrund stehen. Wir lehnen das ungesunde Leistungsstreben ab, dass schon Sportlerinnen und Sportler jenseits des Hochleistungssports zur Einnahme verbotener und gesundheitsgefährdender Substanzen treibt. Sauberer Sport heißt aber auch ein ökologisch verträglicher Sport. Genauso, wie wir gegen den Raubbau am Körper des Menschen eintreten, fordern wir umweltverträgliche Sportstätten sowie eine umweltschonende Sportausübung.