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06Mai

Maria Klein-Schmeink und Josefine Paul zu Gast bei ProFamilia in Münster

Am 6. Mai besuchten die Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink und die Landtagsabgeordnete Josefine Paul gemeinsam ProFamilia in Münster. Gemeinsam informierten sich die beiden Grünen über die Arbeit der Organisation vor Ort in Münster. Zudem sprach man sich über die Forderung einer rezeptfreien Vergabe der sogenannten “Pille danach” aus.

Josefine Paul resumierte: “ProFamilia leistet einen wichtigen Beitrag im Bereich der sexuellen Aufklärung, sowie der Schwagerschaftskonfliktberatung. Im Bezug auf letzteres hat für uns Grüne schon lange die Selbstbestimmtheit der Frau obersten Stellenwert. Der Gesetzgeber hat bezüglich Schwangerschaftsabbrücken einen neutralen Beratung der Frauen zu wahren. Schon aus diesem Grund fordern wir die rezeptfreie Abgabe der “Pille danach”.”

06.05.2013_Josefine_Maria ProFa

24Apr

Girlsday und Boysday stärkt Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen Lebensplanung

Am 25. April findet in ganz Deutschland der Girls-, und Boysday statt. An diesem Tag bekommen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich auf Messen und in Tagespraktika über Berufe zu informieren, die klassischer Weise als männlich oder weiblich dominierte Berufe gelten.

Hierzu erklärt Josefine Paul, frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion: „Der Girlsday ist ein wichtiger Tag, um die tradierten Rollen- und Geschlechterbilder kritisch zu hinterfragen. Die Erfahrungen, die Schülerinnen an diesem Tag machen, können für sie ein Anstoß sein, sich mit sehr unterschiedlichen Berufsbildern zu beschäftigen und ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern.” Auch wenn junge Frauen und Mädchen in Deutschland heute unter der Prämisse aufwachsen, dass ihre Fähigkeiten und Talente in allen Berufsfeldern gefragt sind, ändern sich das Berufswahlverhalten und die beruflichen Realitäten nur sehr langsam.
„Ausdrücklich betonen wir GRÜNEN dass dieses Problem nur gemeinsam mit Jungen und Männern gelöst werden kann. Ein einseitiges aufbrechen der Geschlechterzuschreibungen wird die gesellschaftlichen Realitäten nicht ganzheitlich verändern. Aus diesem Grund begrüßen wir auch die Einführung des Boysdays,” so die Sprecherin des Kreisverbandes Bündnis 90/ Die Grünen-GAL Münster, Anna Paul.

12Apr

Perspektiverweiterung notwendig – Rechte der Frauen bedenken

Zu den neusten Berichten des Ordnungsamtes und der Einschätzung der Polizei zum Straßenstrich rund um die Siemensstraße in Münster sowie den Forderungen nach einer Ausweitung des Sperrbezirks in Münster sprechen sich Ratsfrau Brigitte Hasenjürgen und die frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Josefine Paul für eine Perspektiverweiterung aus.

„Die Berichte des Ordnungsamtes, sowie die Einschätzung der Polizei machen klar, dass es aus ordnungspolitischer Sicht keinen Anlass gibt, den bereits bestehenden Sperrbezirks auszuweiten. Grundsätzlich ist anzuerkennen dass Sperrbezirksverordnungen teilweise sinnvoll sind. Wir GRÜNE fordern aber auch, dass die Rechte der betroffenen Frauen in einem solchen Fall gewahrt und in den Blick genommen werden“, so Brigitte Hasenjügen.

20Mrz

Frauen verdienen mehr!

Am Donnerstag ist Equal-Pay-Day – der Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Der 21. März markiert dabei in diesem Jahr den Tag, bis zu dem Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um das gleiche Jahreseinkommen zu erzielen wie ihre männlichen Kollegen.Frauen verdienen in Deutschland noch immer durchschnittlich 22% wenig als Männer. In NRW liegt die Lohnlücke sogar bei 25%.

 „Weibliche Lebensverläufe führen nach wie vor zu beträchtlichen Unterschieden in Entlohnung und Rentenansprüchen. Der Anteil sogenannter atypisch Beschäftigter ist unter den Frauen in den letzten Jahren sogar noch gestiegen. Darüber hinaus arbeiten Frauen häufig in ‚Frauenberufen‘, wie beispielsweise dem Gesundheits- und Pflegebereich, die deutlich schlechter bezahlt werden als gleichwertige ‚typische Männerberufe‘“, erläutert die GRÜNE Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink.

 Für die GRÜNEN ist klar, die eigenständige Existenzsicherung von Frauen kann nur gelingen, wenn Weichen in der Arbeitsmarktpolitik neu gestellt werden. So fordern Klein-Schmeink und Paul die Eindämmung von Mini-Jobs, die Einführung von Mindestlöhnen und den Abbau von strukturpolitischen Hemmnissen, wie dem Ehegattensplitting und der kostenlosen Mitversicherung von Ehegatten. Insbesondere Frauenwürden von diesen Reformen profitieren. 

19Mrz

Grüne Frauen diskutieren beim feministischen Kaffeeklatsch

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN luden am Sonntag, den 17. März um 16 Uhr ins Café Montmartre ein, um mit den Abgeordneten Maria Klein-Schmeink und Josefine Paul über „Frauenkörper-Körperkultur“ zu diskutieren. Die vielen weiblichen und auch einige männliche Teilnehmer tauschten sich ebenfalls mit den Aktivisten der „Feministische Aktion Münster“ angeregt in kleinen Gruppen aus.

Referentinnen des Kaffeklatsches v.l. Maria Klein-Schmeink, Josefine Paul, Lydia Dietrich und Sabrina Dill

Referentinnen des Kaffeklatsches v.l. Maria Klein-Schmeink, Josefine Paul, Lydia Dietrich und Sabrina Dill

Lydia Dietrich, Larissa Röhl und Sabrina Dill, die sich 2011 wegen der Slutwalkbewegung als Gruppe mit weiteren aktiven Frauen zusammengeschlossen haben, berichteten über Körperbilder und ihren eigenen feministischen Aktivismus. Die Münsteranerinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Diskriminierungsmuster gegenüber Frauen aufzuzeigen und zu bekämpfen. Hierfür demonstrieren sie, leisten Bildungsarbeit und initiieren Petitionen.

In der Diskussion mit der Grünen Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink ging es um Frauenkörper und Frauengesundheit. Die Kleingruppen diskutierten mit ihr über das gesellschaftliche Ansehen von Frauen. Ebenfalls wurden die Probleme von jungen Frauen besprochen, bei denen der Druck einem Ideal entsprechen zu müssen, zu schwerwiegenden Krankheiten wie beispielsweise Magersucht oder Bulimie führen kann.

08Mrz

Rosenaktion zum Internationalen Weltfrauentag in Münster

Mit der Verteilung von Rosen vor dem Uniklinikum Münster, sowie der Altenpflegeeinrichtung Klarastift hat die frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion zusammen mit der grünenBundestagsabgeordneten und aus Münster Maria Klein-Schmeink auf die besondere Situation von Frauen in Pflegeberufen und nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen aufmerksam gemacht.

Rosenaktion zum internationalen Frauentag_Klein-Schmeink_Paul_Klarastift8.3.13

Die Frauen freuten sich sichtlich über die Aufmerksamkeit und Informationen zum Thema. Eine rundum gelungene Aktion!

15Feb

One Billion Rising im Landtag NRW

Mit einer Tanzaktion um 11:45 Uhr im Düsseldorfer Landtag unterstützte Josefine Paul, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Aktion “One Billion Rising”.

Der heutige V-Day mahnt uns, die unzähligen Frauen und Mädchen nicht zu vergessen, die in Laufe ihres Lebens Opfer von sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt werden. “One Billion Rising” ruft dazu auf sich mit diesen Frauen zu solidarisieren. Weltweit haben Frauen und Männer mit verschiedenen kreativen Tanzaktionen auf die Gewalt aufmerksam gemacht. Ihr Aufstehen ist ein grenzübergreifendes Signal der Unterstützung, mit einer klaren Botschaft: Ihr seid nicht allein!

15Feb

Frauen ihr Recht auf freie Geburtsortwahl auch praktisch ermöglichen

Über die Schließung des einzigen Geburtshauses in Münster zeigen sich die beiden grünen Abgeordneten Josefine Paul (MdL) und Maria Klein-Schmeink (MdB) bestürzt.

“Der Vorgang zeigt, wie schwierig die finanzielle Situation der Hebammen ist. Sie leisten mit Ihrer Arbeit einen sehr wichtigen Beitrag bei der nicht medizinische Hilfestellungen und Vorsorge rund um die Geburt. Für viele schwangere Frauen, werdende Väter und junge Familien sind sie wichtige Ansprechpartnerinnen. Faire Honorare und eine praktikable Lösung für die kaum noch zu stemmenden Haftpflichtversichungsbeiträgen für freiberufliche Hebammen, sind die Hauptprobleme. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat diese Probleme nicht ernsthaft angepackt. Das ist ein schweres Versäumnis, denn das gefährdet die Hebammenhilfe als Ganzes,” so Maria Klein-Schmeink.

Auch die Schließung des Geburtshauses in Münster muss in diesem Kontext gesehen werden. Die Grüne kritisiert insbesondere, dass Minister Bahr die Vorschläge der Grünen Bundestagsfraktion, die Haftpflicht in der Geburtshilfe an die Prinzipien der Unfallversicherung anzulehnen, abgelehnt hat, ohne sich weiter mit der dahinter liegenden Idee des Einbezugs solidarischer Elemente auseinanderzusetzen.

06Feb

Genitalverstümmelung ist ein Verbrechen – Frauen und Mädchen auch in NRW wirksam schützen!

Weltweit werden Frauen und Mädchen Opfer von Genitalverstümmelung, darauf soll der Internationale Tag „Null Toleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung“ am heutigen Mittwoch (6. Februar 2013) aufmerksam machen. Die betroffenen Frauen und Mädchen leiden ihr Leben lang unter den Folgen dieser Verstümmelung. Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge, stirbt beinah jede vierte Frau an den unmittelbaren oder langfristigen Folgen der Beschneidung.

 Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung vor der wir auch in NRW nicht die Augen verschließen dürfen. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes schätzt, dass in Deutschland etwa 24.000 Frauen von Genitalverstümmelung betroffen und 6.000 Mädchen bedroht sind. Nach Angaben des Emanzipationsministeriums (MGEPA) stammen etwa 1.200 Schülerinnen in NRW aus Ländern, in denen Genitalverstümmelung praktiziert wird.

Um Frauen und Mädchen zu schützen, unterstützt die rot-grüne Landesregierung die Aufklärung von Mädchen und Frauen sowie die Sensibilisierung von AkteurInnen im Gesundheitswesen. Nur durch Aufklärung und Unterstützung für betroffene oder bedrohte Mädchen und Frauen und die Weiterbildung von ÄrztInnen, PolizistInnen sowie pädagogischen und juristischen Fachkräften können wir der Verstümmelung wirkungsvoll entgegentreten.

13Nov

Mit Verspätung: Girls Day im Landtag

Bedingt durch die Auflösung des Landtags im März und die anschließenden Neuwahlen fand unser Girls Day dieses Jahr erst im November statt. Sechs Mädchen besuchten uns hier in Düsseldorf, um die Arbeit von Abgeordneten und MitarbeiterInnen kennenzulernen.

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