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Ziele

Liebe Grüne,

nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Die Punkte bei den Bundestagswahlen sind zwar an schwarz-gelb gegangen, in NRW wollen wir für den Wechseln sorgen!

Wir wollen NRW fit machen, nicht nur im übertragenen Sinne. Sport ist ein wichtiger gesellschaftlicher Faktor. Sport macht Spaß, hält gesund und fördert soziale Kompetenzen. Täglicher Sport in Schulen und Kitas ist dazu ein wichtiger Beitrag. Ich will die Arbeit der Sportvereine fördern, Platz für Sport und Spiel im öffentlichen Raum schaffen und den Sport beim Kampf gegen Diskriminierung unterstützen.

Im Bereich Hochschule müssen wir den bildungspolitischen Kahlschlag rückgängig zu machen. Studiengebühren sind da nur ein Beispiel. Wir wollen verhindern, dass Pinkwart und seine Hochschulräte Bildung zu einer Ware machen. Die Hochschulen dürfen nicht den Interessen der Wirtschaft ausgeliefert werden. Bildung ist ein Grundrecht! Dazu gehört auch die Wahrung der Vielfalt in Forschung und Lehre.
Um junge Menschen für ihre Zukunft bestmöglich auszubilden, muss der Bolognaprozess reformiert werden. Die Umsetzung von Bachelor und Master gleicht einem Flickenteppich und nicht einer zukunftsweisenden Reform der Hochschullandschaft.
Wir fordern den „Master für alle“ statt eines Zwei-Klassen-Studiums, bei dem nur ein kleiner Teil überhaupt zu einem Masterstudium zugelassen wird. Wir brauchen einen Diskussionsprozess, der Lehrende und Studierende gleichermaßen beteiligt.
Auch die Situation von Lehrenden muss sich verbessern. Karrieren in der Wissenschaft müssen planbarer werden und strukturelle Hemmnisse für Frauen abgebaut werden. Wir fordern eine Quote für die Lehre, die die Bildungserfolge von Frauen auch endlich auf die Lehrstühle trägt.

Neben diesen Themen ist mir die Geschlechter- und Gleichstellungspolitik wichtig. Die gesellschaftliche und politische Anerkennung von Lesben und Schwulen will ich weiter vorantreiben.
NRW braucht Politik für eine nachhaltige Zukunft – NRW braucht GRÜN!

Kommentare

  1. Rike9. November 2009

    Hey Fine! Sehr interessant deine Beiträge!
    Schöne Grüße,
    Rike

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  2. Sybille Mattfeldt-Kloth19. Januar 2010

    Hi, Josefine,

    der Bologna-Prozess ist noch verheerender, als man zunächst sehen kann. Unterhaltsrechtlich ist es umstritten, ob Eltern für ein volljähriges Kind, welches nach dem Bachelor noch den Master dranhängen will überhaupt Unterhalt zahlen müssen. Dies muss m.E. selbstverständlich so sein, denn der Master baut auf dem Bachelor auf und eine sinnvolle Weiterbildung nach dem Erststudium war schon immer unterhaltsrechtlich relevant. Nun heißt es aber zum Teil in der Rechtsprechung, der Bachlorabschluss führe zum Beruf, so dass ein Masterstudium entbehrlich und damit nicht mehr zu unterhalten sei. Ich hoffe, die höchstrichterliche Rechtsprechung macht dieser Fehleinschätzung bald ein Ende.
    Politisch ist allerdings dem Bologna-Prozess ein Ende zu machen.

    Grüße
    S.M-K

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  3. Eine Webseite ohne Kontakt-Möglichkeit oder Impressum. Das ist schon mal ziemlich armselig, aber egal. Sie wollen, daß ich für Sie wähle, aber warum sollte ich das tun? In Ihrem Flyer geht es fünfmal um Sport, das interessiert mich nicht die Bohne. Gibt wichtigeres zur Zeit. Mindestlöhne, Erbschaftssteuer, Krieg in Afghanistan (aber Krieg führen Grüne ja gerne), Gemeinschaftsschule, Förderung von Museen, Kultur von kleinen Trägern, Bibliotheken. Nüschte, aber auch gar nix konkretes. Sport, Gleichstellung, Bologna – ist das nicht ein bißchen wenig? Meine Stimme gibt’s nicht.

    Antworten
  4. admin9. Mai 2010

    Hallo Pablo,

    mit dem Impressum muss ich Dir recht geben – soetwas bzw. etwas Vergleichbares habe ich (Webmaster) verschwitzt. Die fehlende Kontaktmöglichkeit kann ich aber nicht nachvollziehen – Du konntest Deine Kritik ja hier loswerden, und ich habe ihr auch schon entsprochen.

    Zu den Themen, die Josefine für sich als Schwerpunkt gesetzt hat, möchte ich sagen, dass Josefine sie aus ihrem Hintergrund gesetzt hat und die Arbeitsfelder widerspiegeln, die sie nach ihrer Wahl bearbeiten möchte. Das ist eine vernünftige Einschränkung, die auch anderen gut zu Gesicht stünde, wenn sie sich auf Themen beschränkten, in denen sie eine Kompetenz vorzuweisen haben. Schließlich wird es in der neuen Grünen Fraktion auch zu den Themen, die Dich interessieren, Fachleute geben. Darüber kannst Du mit Deiner Zweitstimme entscheiden.

    Antworten
  5. Moment, sollten die Politiker nicht daran arbeiten, was den Wählern wichtig ist und nicht, was ihnen selbst am besten gefällt?

    Egal, nun ist die Wahl ja vorbei. Ich hoffe, es gibt jetzt kein Schwarz-Gelb sonst sind die Grünen für mich endgültig unten durch (dabei war ich mal Mitglied). Wenn es Schwarz-Gelb gibt, kann die Partei einpacken.

    Antworten
  6. admin10. Mai 2010

    Na klar sollten sie an dem arbeiten, was den Leuten wichtig ist – aber warum sollte jemand, der sich auf Thema X spezialisiert hat, krampfhaft Thema Y bearbeiten, wenn ein Fraktionskollege das viel besser kann? Ich traue im Alltag auch keinem über den Weg, der sagt “ich kann alles”.

    Antworten
  7. Till Krause19. Mai 2010

    Schade dass Sie nicht mehr bei uns an der Schule unterrichten

    Viel Glück noch in Ihrer weiteren politischen Karrire

    :-)

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