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11Mai

Dankeschön!

Da Josefine schon in Düsseldorf eingebunden ist und sich auf ihre neue Aufgabe vorbereitet, übermittle ich allen WählerInnen in ihrem Auftrag ein herzliches Dankeschön für das Vertrauen, das Ihr in sie gesetzt habt! Sobald sich die Hektik des Anfangs ein wenig gelegt hat, wird sie selbst aus Düsseldorf berichten und noch einige Worte zu ihrer Wahl sagen.

Mit grünen Grüßen
Webmaster

09Mai

Nicht vergessen: Wahlparty!

Sonntag ab 17:30 Uhr treffen wir uns im Café Floyd am Domplatz, um die Wahlergebnisse für das Land und Münster anzusehen. Mitglieder, Freunde und Sympathisanten sind herzlich willkommen, um mit den KandidatInnen und miteinander zu diskutieren und natürlich – hoffentlich – zu feiern!

07Mai

Grüne Jugend NRW: Diese KandidatInnen verjüngen ab Mai die Fraktion

Originalartikel übernommen von Grüne Jugend NRW

Josefine Paul, 28 Jahre
Direktkandidatin in Münster Süd, Listenplatz 19

1. Wenn du im Landtag bestimmen könntest: Was würdest du in NRW als Erstes ändern?

Studiengebühren abschaffen! Studiengebühren sind unsozial und verschärfen die soziale Auslese in unserem Bildungssystem.

2. Mit welchen Themen bewirbst du dich für den Landtag?

Bildung/Hochschule, Sport und Gleichstellungspolitik

3. Seit wann bist du in der grünen Politik aktiv?

Ich bin seit gut zehn Jahren Mitglied bei den Grünen.

4. Was ist deine Wunschkoaliton?

Starke Grüne sind wichtig für einen Politikwechsel in NRW. Deshalb kämpfe ich zu aller erst für ein starkes grünes Ergebnis. Die meisten Anknüpfungspunkte für eine Koalition sehe ich mit der SPD.

5. Sollte die Grünen in der Opposition landen, was glaubst, dort erreichen zu können?

Zu einer starken Demokratie gehört auch eine starke Opposition – und die können wir GRÜNE. Themen wie Klimaschutz, Gleichstellung und Bilungsgerechtigkeit sind maßgeblich durch die GRÜNEN in der politischen Diskussion vorangetrieben worden.

Weitere junge Grüne KandidatInnen stellen sich auf dieser interaktiven Karte vor.

05Mai

Vor dem Spiel…

Hallo liebe Kickerfreunde und Politikinteressierte – oder auch beides,

unter dem Motto “Rüttgers von der Platte putzen” planen wir ein gemeinsames Kickern mit unseren KandidatInnen Josefine Paul und Otto Reiners.

Stattfinden wird das ganze ab 16:30 Uhr am Kicker im SpecOps in der von-Vincke-Straße 5-7.

Dort wird es Gelegenheit geben, mit und gegen die KandidatInnen zu kickern und alles an Fragen, Anmerkungen und sonstigen drägenden politischen Diskussionen loszuwerden. Oder vielleicht auch über die anstehende Fußball-WM, die Torwartfrage oder den letzten Bundesligaspieltag der Herren zu sprechen.

Wir freuen uns auf Euer kommen!

02Mai

WN: Grüne Fußballerin wartet auf den Anpfiff

WN/Münster – Ein alteingesessener Münster-Kenner habe ihr mal gesteckt, dass es in dieser Stadt eigentlich nur zwei politische Milieus gebe: das konservative und das grüne… in den Westfälischen Nachrichten weiterlesen

24Apr

Auf dem Grünen Sofa mit Josefine
- Das Grüne Kaffeemobil am Aasee

Am Samstag habe ich einen Wahlkampfstand der besonderen Art gemacht: Wir hatten bei bestem Wetter Besuch vom Grünen Kaffeemobil. Und welcher Platz wäre in Münster besser geeignet als die Aaseeterassen mit den Giant Pool Balls als Kulisse, um bei einer Tasse fair gehandelten Kaffee oder Cappucino mit den WählerInnen auf dem Grünen Sofa zu diskutieren?

09Apr

KandidatInnen-Umfrage bei Mehr Demokratie e.V.

Mehr Demokratie e.V. hat zur Landtagswahl 2010 in NRW eine Kandidatenumfrage gestartet. Dabei geht es um Fragen zur direkteren Beteiligung der BürgerInnen in Form von Bürger- und Volksbegehren.

Meine Stellungnahme und das “Testergebnis” gibt es hier. Die Antworten der anderen KandidatInnen meines Wahlkreises sind hier zusammengestellt.

Wer noch in weiteren Wahlkreisen in NRW vergleichen möchte, kann dazu auf der Startseite der Kandidatenumfrage eine Suchmaske und eine interaktive Grafik benutzen (Tipp: je dunkler, desto weniger beteiligungsfreundliche Antworten wurden in einem Wahlkreis gegeben).

31Mrz

Man kann das Geld nur einmal ausgeben

Besuch beim Diözesanvorstand des BDKJ Münster

Hier ein kurzer Bericht von meinem Gespräch beim BDKJ Münster über die Förderung von Jugendverbandsarbeit und Freiwilligendienste.

26Mrz

Frauen verdienen 100 %!

Zum Equal Pay-Day am 26. März fordern die Münsteraner Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink und die Landtagskandidatin der Grünen, Josefine Paul:

Wir brauchen endlich einen gesetzlichen Mindestlohn, ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft und eine verbindliche Quote für die Aufsichtsräte. Die Koalition muss sich dem Problem der Lohnungleichheit stellen und aktiv werden. Nur schöne Worte und Selbstverpflichtungserklärungen helfen da nicht.

Seit dem ersten Equal Pay Day in Deutschland 2008 hat sich die Situation sogar noch verschlechtert. Erst am 26. März 2009 haben die deutschen Frauen den Durchschnittsverdienst der deutschen Männer in 2008 erreicht. Die Lohnschere zwischen Männern und Frauen darf nicht noch weiter auseinandergehen. Frauen verdienen den gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit! Während die Telekom mit einer freiwilligen Quote mit gutem Beispiel voran geht und die Politik zu mehr Emanzipation bei der Frage nach Quotenregelungen für die Privatwirtschaft auffordert, versteckt sich Familienministerin Schröder hinter fadenscheinigen Ausreden. Auch der konservative Wirtschaftsminister aus Norwegen hat längst bewiesen, dass freiwillige Vereinbarungen nicht ausreichen und nur eine Quote zum Erfolg führt. Mit einer Lohndifferenz von 23 Prozent liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf dem siebt letzten Platz. 70% der Beschäftigten im Niedriglohnsektor sind weiblich, aber nur 12% der Aufsichtsräte in den führenden DAX-Unternehmen sind mit Frauen besetzt.

Weitere Informationen unter www.equalpayday.de

25Mrz

Bitte recht weiblich
Frauen und Wirtschaft: Eine Zahlenreihe zum Equal Pay Day

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Frauen verdienen durchschnittlich 23% weniger als ihre männlichen Kollegen. Mit dieser Bilanz ist Deutschland im europäischen Vergleich auf dem siebtletzten Platz. Dagegen sind 70% der Beschäftigten im Niedriglohnsektor weiblich, aber nur 12% der Aufsichtsratssessel der großen Dax-Unternehmen werden von Frauen besetzt.

Equal Pay Day 26.03.2010

Das klingt alles nicht danach, als könnten Frauen sich hierzulande auf dem vermeintlich Erreichten ausruhen. Es gibt noch immer viel zu tun und deshalb folgt nicht einmal einen Monat nach dem Internationalen Frauentag am 8. März nun der Equal Pay Day am 26. März. Dieser Tag markiert den Zeitraum, den Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Die oben erwähnten 23%, die Frauen in Deutschland durchschnittlich weniger verdienen als Männer, bedeuten also, dass Frauen bis Ende März arbeiten, um das Gleiche zu haben, auf das ihre Kollegen schon zu Silvester anstoßen konnten. Klingt ungerecht – ist auch so!

Frauen verdienen 100%!

Grüne Frauenpolitik hat sich zum Ziel gesetzt, dafür zu kämpfen, dass es keine ungerechten Lohnunterschiede mehr zwischen Frauen und Männern gibt. Darüber hinaus sehen wir die Einführungen eines Mindestlohnes als einen wichtigen Beitrag, die eigenständige Existenzsicherung von Frauen zu fördern. Denn 70% der Beschäftigten im Niedriglohnsektor sind weiblich. Dazu gehört aber auch eine Neubewertung frauentypischer Berufsbilder. Noch immer entscheiden sich nämlich viele Frauen für sog. „klassische Frauenberufe“, die sich zumeist besonders durch schlechte Bezahlung und schlechte Aufstiegschancen auszeichnen.

Doch auch wenn Frauen sich auf den Weg in die Chefetagen gemacht haben, stehen sie auch hier vor Problemen. Eine Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ergab, das gerade einmal 2,5 Prozent der Vorstandsmitglieder der 200 größten deutschen Unternehmen einen weiblichen Vornamen haben. Und unter den Vorsitzenden finden wir gar nur eine einzige Frau: Petra Hesser beim Möbelhaus Ikea Deutschland.

Dass ausgerechnet der Deutschen liebster Möbelverkäufer aus Schweden eine Frau als Vorsitzende hat, überrascht wenig, sind uns doch unsere europäischen FreundInnen in Skandinavien gefühlte Lichtjahre beim Thema Frauenförderung voraus. Während Familienministerin Schröder sich weiterhin gegen eine gesetzliche Quote für die Privatwirtschaft sträubt, hat Norwegen schon 2008 Nägel mit Köpfen gemacht und eine 40%-Quote für Aufsichtsräte per Gesetz festgeschrieben. Anders, als man hierzulande zu erwarten scheint, ist die Wirtschaft Norwegens durch das verstärkte Eingreifen von Frauen nicht den Bach runter gegangen.

Und doch gibt es einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Wenngleich schwarz-gelb Frauenpolitik offensichtlich durch die eine oder andere, mehr oder weniger sinnvolle, familienpolitische Maßnahme abgearbeitet sieht, geht die Telekom mit gutem Beispiel voran. Das Unternehmen verpflichtete sich selbst auf eine Erhöhung des Frauenanteils in den eigenen Führungspositionen. Und um die vielgepriesene Freiwilligkeit, auf die auch Frau Schröder setzt, Lügen zu strafen, empfiehlt der Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberg der Politik, sich mehr zu emanzipieren. Freiwillige Maßnahmen zur Frauenförderung hätten nicht den gewünschten Effekt gehabt, weil sich die alten „Old-Boys-Netzwerke“ und Hierarchien sich über die Jahre und Jahrzehnte zu stark eingeschliffen hätten. Heißt im Klartext: Deutschland braucht endlich ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft! Und nicht mal die sträubt sich mit der Vehemenz der Politik dagegen. Kluge Ökonomen haben längst erkannt: Die Quote ist richtig für Frauen und die Quote ist richtig für die Wirtschaft, denn mehr Frauen in Führung steigern auch den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

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